Für eine Standard-Handwinsch werden typischerweise mindestens zwei Segler benötigt, die koordiniert arbeiten. Eine Person fungiert als „Grinder“, der die Winschkurbel dreht, während die andere als „Tailer“ fungiert, der das lose Seil, das von der Winschtrommel abläuft, festhält.
Das Kernprinzip liegt nicht nur in der Anzahl der Personen, sondern in der Arbeitsteilung. Eine manuelle Winsch bietet einen mechanischen Vorteil, aber ihre Effektivität beruht auf zwei unterschiedlichen und gleichzeitigen Aktionen: dem Anwenden einer Drehbewegung und dem Führen der Leine, um den Halt aufrechtzuerhalten.

Die beiden Kernrollen beim Betrieb einer manuellen Winsch
Um zu verstehen, warum zwei Segler der Standard sind, müssen Sie die beiden wesentlichen Aufgaben verstehen, die gleichzeitig erledigt werden müssen. Diese Rollen sind unterschiedlich, aber vollständig voneinander abhängig.
Der Grinder: Kraft anwenden
Der Grinder ist für das Drehen der Winschkurbel verantwortlich. Diese Person liefert die Hauptkraft, die, multipliziert mit der internen Übersetzung der Winsch, die immense Spannung erzeugt, die benötigt wird, um ein Segel gegen die Kraft des Windes zu trimmen.
Ihr Fokus liegt ausschließlich auf der Geschwindigkeit und Kraft des Kurbelns.
Der Tailer: Die Leine führen
Der Tailer führt das Seil (den „Tail“), während es von der Winschtrommel abläuft. Durch Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Spannung auf dem Seil sorgt der Tailer dafür, dass die Leine auf der Trommel greift, ohne durchzurutschen.
Diese Rolle ist entscheidend für die Funktion der Winsch. Ohne einen Tailer würde das Seil einfach um die Trommel rutschen, und die Bemühungen des Grinders wären völlig umsonst.
Warum beide Rollen unerlässlich sind
Das System bricht zusammen, wenn eine der Rollen vernachlässigt wird. Wenn der Tailer nicht mit genügend Spannung zieht, rutscht das Seil durch. Wenn der Grinder nicht kurbelt, kommt die Leine nicht herein.
Diese koordinierte Anstrengung ermöglicht es einer Crew, Lasten zu bewältigen, die für mehrere Personen allein von Hand unmöglich zu ziehen wären.
Den mechanischen Prozess verstehen
Der Betrieb folgt einer einfachen, aber präzisen Abfolge, die die Notwendigkeit von Teamarbeit unterstreicht.
1. Wickeln der Trommel
Zuerst wird das Seil (bekannt als Schot oder Fall) mehrmals um die strukturierte Winschtrommel gewickelt. Dies sorgt für die anfängliche Reibung.
2. Handfestes Anziehen
Der Tailer zieht per Hand die gesamte anfängliche Leine straff und bringt das Segel in eine grobe Position.
3. Aktivieren der Winsch
Sobald die Windlast zu hoch wird, um sie von Hand zu ziehen, steckt der Grinder die Winschkurbel ein. Der Grinder beginnt zu kurbeln, während der Tailer die auslaufende Leine zieht und sie straff hält.
4. Leinenentspannung
Um die Spannung zu lösen, wird der Vorgang vorsichtig umgekehrt. Der Tailer wickelt das Seil langsam und vorsichtig von der Trommel ab, während er die Kontrolle behält, oft während der Grinder die Winschkurbel „rückwärts“ dreht, um zu verhindern, dass sie frei durchdreht.
Häufige Fallstricke und Überlegungen
Obwohl die Zweierregel Standard ist, gibt es Nuancen und Risiken zu beachten.
Die Gefahr eines Überdrehers
Das häufigste Problem ist ein „Überdreher“ oder „Überschlag“. Dies geschieht, wenn der Tailer Schlupf zulässt, wodurch sich eine Wicklung auf der Trommel lockert und über eine andere Wicklung klemmt. Dies blockiert die Winsch vollständig und kann sehr schwer zu lösen sein.
Die Ausnahme für leichte Lasten
Auf einem sehr kleinen Boot oder bei sehr leichtem Wind kann ein einzelner, erfahrener Segler sowohl mit einer Hand die Kurbel drehen als auch die Leine führen. Dies ist jedoch keine Standardpraxis und wird bei zunehmender Last unsicher und ineffizient.
Die selbstholende Winsch
Moderne Segelboote verwenden oft selbstholende Winschen. Diese verfügen über einen eingebauten Mechanismus an der Oberseite, der die Leine greift und effektiv die Aufgabe des Tailers automatisch übernimmt. Dieses Design ermöglicht es einer Person, eine Winsch alleine zu bedienen.
Die richtige Wahl für Ihr Ziel treffen
Ihr Verständnis dieses Prozesses hängt von Ihrem zugrunde liegenden Ziel ab.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf dem Erlernen des Segelns liegt: Üben Sie immer mit einem Partner, um die richtigen Gewohnheiten für Sicherheit und Effizienz zu entwickeln. Beherrschen Sie die Zweiertechnik, bevor Sie versuchen, eine Winsch alleine zu bedienen.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf historischer oder technischer Genauigkeit liegt: Die Darstellung des Betriebs einer manuellen Winsch beinhaltet fast immer zwei Besatzungsmitglieder, die in enger Koordination arbeiten, um die Segel eines traditionell getakelten Schiffes zu bedienen.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf dem Einhandsegeln liegt: Erkennen Sie, dass diese Kernherausforderung – die Notwendigkeit von zwei Personen für eine Winsch – der Grund dafür ist, dass spezielle Ausrüstungen wie selbstholende Winschen und fortschrittliche Autopilotsysteme für Solosegler unerlässlich sind.
Das Verständnis dieser grundlegenden Teamarbeit ist der erste Schritt zur Beherrschung der Kraft Ihrer Segel.
Zusammenfassungstabelle:
| Rolle | Verantwortung | Schlüsselaktion |
|---|---|---|
| Grinder | Übt Drehkraft aus | Kurbelt die Winschkurbel |
| Tailer | Führt die Seilleine | Zieht Schlupf, um den Trommelgriff aufrechtzuerhalten |
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